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26.09.2014

Ein Besuch auf Hamelns längster Baustelle

Es ist schon ein paar Monate her, da wurden die Bauarbeiten auf der Pyrmonter Straße abgeschlossen. Jeder wird sich erinnern und keiner wird sie vermissen.

 
Die Grunderneuerung der vierspurigen Strecke ist geschafft.Auf 1,5 Kilometern wurden die breite Fahrbahn der hier kombinierten Bundesstraßen 1 und 83, die Parkstreifen, Gossen und Busbuchten erneuert. Klar waren die Anwohner über Lärm und die Autofahrer über endlose Staus genervt, aber eine Vollsperrung war halt nicht möglich. Angesichts von 40 000 Fahrzeugen pro Tag und mangels geeigneter Umleitungsstrecken musste „unter laufendem Verkehr“ gearbeitet werden. Am Ende habe man aber eine positive Bilanz ziehen können.

Rund 7000 Tonnen abgefrästen Asphalts sind zur Wiederverwertung zum Deutag-Mischwerk nach Kemnade gebracht worden. Zehn Sattelzüge waren dazu im Pendeleinsatz. Weitere 500 Tonnen teils uralten Straßenmaterials waren mit Teerstoffen belastet und mussten speziell entsorgt werden.

Rund zwei Kilometer Wasserabläufe mit 65 Gullis sind an der Pyrmonter Straße neu gebaut worden – komplett in Handarbeit. Die Gosse ist für das Bauprojekt bedeutender als der Laie denken mag: Ihre Höhe und Ausführung entscheidet über den perfekten Wasserablauf und legt auch bereits das Profil der später zu asphaltierenden Fahrbahn fest.

Das Foto zeigt: Rolf Lysek (re.) und Hannes Wienkoop verarbeiten für die Gosse speziellen Fugenmörtel. Er ist nach dem Aushärten bis zu 40-mal stabiler als Beton. Damit hält die Rinne auch schwere Lkw schadlos aus. Der Einbau erfordert eine große Fachkenntnis.

In der letzten heißen Phase hat die siebenköpfige Asphaltkolonne die Fahrbahndecke der stadtauswärts führenden Spuren aufgezogen. Der dabei zum Einsatz gekommene Asphaltfertiger „Titan 6820“ wurde übrigens bei Volvo CE in Hameln gebaut.

Die erneuerte Decken- und Binderschicht muss nach Ansicht des städtischen Bauleiters Hans-Jürgen Alsmeier 25 Jahre halten. Sollte das klappen, wären auf Hamelns Haupteinfallstraße für lange Zeit keine Baustellenbaken mehr zu sehen. Das sind doch gute Aussichten für die Pyrmonter Straße.


Quelle: Dewezet vom 26. September 2014, Marc Fisser
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